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Unser Kursspezialist Philip im Interview

Das Team des Kletterzentrums ist noch relativ neu und hier in den Blogbeiträgen möchten wir uns genauer vorstellen. Im zweiten Teil geht es um unseren Trainer Philip Knauf.

Philip ist seit Mitte August 2020 Teil des Teams und zuständig für alle Aufgaben rund ums Kletterkursgeschehen, sowie die Organisation der Trainer für unser Kurs-, Gruppen- und Eventangebot. Damit ihr ihn ein bisschen besser kennenlernt, stellen wir Philip hier vor. 

Philip, erzähl doch kurz etwas über dich.

Meine Kindheit habe ich im Umland von Freiburg verbracht. Schon damals haben mich meine Eltern zu Kanutouren, Radtouren und zum Skifahren mitgenommen. In meiner Kindheit war aber der Basketball meine große Leidenschaft. Schon damals wollte ich in die weite Welt hinaus und im Ausland Basketballspielen – am liebsten in den USA. Wie das so mit Kindheitsträumen sein kann – sie werden nur zum Teil erfüllt. Dafür bin ich dann Kletter- und Schwimmtrainer geworden.

Abgesehen davon ist mir soziale Gerechtigkeit sehr wichtig. Das fängt bei verantwortungsvoller Kleidung an, einem respektvollen Miteinander sowie Freiheit für jeden Menschen und den Stopp des Raubabbaus an der Natur. Ich würde sagen ich bin ein Optimist, eher der Träumer und glaube an das Gute in jedem Menschen.

Für mich ist der persönliche Kontakt zum Menschen wichtig und ich bevorzuge lieber ein Gespräch und einen Anruf als 10 Emails hin und her zu schicken. Was sicher auch daran liegt, dass das Schreiben zu meinen Schwächen gehört und ich im Erklären dafür hervorragend bin.

Was machst du am Liebsten in deiner Freizeit?

Bei mir verschwimmt die Freizeit und der Job ein wenig. Da ich mich glücklich schätzen kann und aus meinen Hobbies einen Beruf gemacht habe. Wenn ich somit mal nicht am Arbeiten oder Sport treiben beziehungsweise klettern bin, spiele ich gerne eine Runde Beach-Volleyball oder treffe mich mit Freunden für Unternehmungen oder Kartenspiele. Ach ja und Reisen in andere Länder das taugt mir ganz gut.

 

Und wie bist du zum Klettern gekommen?

Als Kind war ich ein- oder zweimal auf einem Kindergeburtstag klettern. Aber so richtig bin ich 2011 in meinem Sportstudium zum Klettern gekommen. wobei ich anfangs viel gebouldert bin. Richtig verfallen bin ich dann 2013 als ich über die Sporthochschule Köln auch meinen Trainerschein fürs Klettern absolviert habe.

Bist du denn lieber am Seilklettern oder boulderst du auch?

Ich finde beide Spielarten des Kletterns extrem spannend. Am Anfang war ich deutlich mehr am Bouldern und weniger am Seil. Die Frage kann ich leider nicht so genau beantworten, da beides für mich einen Reiz hat. Wenn man mich fragen würde, ob ich lieber Freeriden gehe oder auf Skitour, dann könnte ich dir das klar mit dem Freeriden beantworten. Ich gehe aber lieber raus zum Klettern als in der Halle.

Was hast du gemacht, bevor du zu uns ins Team des Kletterzentrums gekommen bist?

Hab schon so Einiges gemacht, bevor ich zu euch gekommen bin. Ich arbeite seit 2013 im Winter hauptberuflich als Skilehrer. Bin im Sport als Freelancer unterwegs. Ich habe sechs Jahre lang in einem Sportgeschäft gearbeitet. Ich war drei Jahre im DAV Kletterzentrum Karlsruhe in einem super Team. Dort war ich Trainer, habe ganz viele Kletterkurse gegeben und habe das Wettkampfteam in Karlsruhe unterstützt. Ich war als wissenschaftliche Hilfskraft in einem Projekt an den NRW Sportschulen beteiligt und das sind nur die großen Projekte der letzten Jahre.

 

Was sind deine Aufgaben im Team des Kletterzentrums?

Für mich steht es in erster Linie im Vordergrund allen Menschen den Sport beziehungsweise das Klettern in unserem Kletterzentrum zu ermöglichen. Ich hoffe, dass die Aufgaben vielfältig sind und ich viele neue Angebote für DAV Mitglieder und alle anderen kletterbegeisterten Menschen schaffen kann. Dabei steht bei mir das Kursgeben im Vordergrund zusammen mit der Organisation der Trainer. Ich möchte mit den Ehrenamlichen – ohne die Nichts geht, eng zusammenarbeiten. Es ist wie im Basketball: eine funktionierendes Team ist notwendig, um Erfolg zu haben.

Dazu habe ich auch noch eine Schicht an der Theke im Kletterzentrum, um so hoffentlich mitzubekommen, was die Wünsche unserer Kunden sind. Diese Wünsche können wir dann gemeinsam im Büroteam und mit den Ehrenamtlichen angehen.

Was gefällt dir an Freiburg und an der Umgebung?

Mir gefällt, dass Freiburg eine kleine schöne Stadt mitten in den Bergen ist und natürlich die Nähe zu den Schweizer Alpen. Das ist auch der Grund, warum ich wieder nach zehn Jahren Welt erkunden zurück nach Freiburg gekommen bin. Wir haben hier alles, was mein Herz höher schlagen lässt. Freiburg an sich kenne ich noch nicht so gut. Ich hoffe das ändert sich bald. Der letzte Frühling war ja leider noch nicht so gut, um Freiburg kennenzulernen.

Was ist deine Lieblingsklettergrifffarbe und gefallen dir lieber Platten oder überhängende Routen bei uns im Kletterzentrum?

Ich finde blaue Griffe am schönsten und am liebsten habe ich schön große Sloper. Beim Klettern gefallen mir Platten besser als Überhänge. Da kommt es mehr auf Präzision und nicht so sehr auf Kraft an, denn wie schon Wolfgang Güllich sagte: „Kraft kann man nie genug haben“ und ich habe deutlich zu wenig.